Geschichte des Hauses

Das Holztechnische Museum Rosenheim

Vor der Ära der Kunststoffe war Holz ein unverzichtbarer Rohstoff, der aufgrund seiner vielseitigen Einsatzmöglichkeiten sowohl den Alltag als auch die Entwicklung von Handwerk und Industrie maßgeblich prägte. Diese Bedeutung greift das Museum auf: In zwölf Ausstellungsräumen wird die gesamte Wertschöpfungskette des Holzes anschaulich dargestellt – von der Gewinnung bis zur Verarbeitung. Originalobjekte, umfangreiche Werkzeugsammlungen sowie maßstabsgetreue Anschauungs- und Funktionsmodelle vermitteln historische und moderne Techniken und geben Einblicke in die Leistungsfähigkeit der Holz verarbeitenden Handwerke und Ingenieurkunst. Auch nahezu ausgestorbene Berufe wie die der Schäffler und Wagner werden lebendig dokumentiert.

Die Idee zur Gründung des Museums entstand 1979 durch Initiative führender Ausbildungsstätten für Holzberufe in Rosenheim mit der Gründung des Vereins Holztechnisches Museum e. V. Zahlreiche Unternehmen und Privatpersonen unterstützten das Vorhaben durch Exponate und Spenden. Mit der Sanierung des historischen „Ellmaier-Hauses“ im Stadtzentrum fand das Museum schließlich einen geeigneten Standort und konnte ab 1983 rund 400 Quadratmeter Ausstellungsfläche beziehen. Fachlich begleitet wurde die Konzeptentwicklung durch die Landesstelle für die nichtstaatlichen Museen in Bayern.

Träger des Museums ist der Zweckverband „Holztechnisches Museum des Bezirks Oberbayern und der Stadt Rosenheim"

Seit der Eröffnung unterstützt der Verein Holztechnisches Museum e. V